Blogparade: Mein liebstes Museum

Die Reiseeule hat zu einer neuen Blogparade aufgerufen:

Mein liebstes Museum in Deutschland, Österreich, Schweiz

Ich hab mir das „Technische Museum“ in Wien geschnappt, da es für mich wirklich mein liebstes Museum von diesen 3 Ländern ist, die ich schon gesehen habe. Ok – zugegeben ich war von den 3 Ländern erst in wenigen Museen – ich glaub ich kann sie an 5 Fingern abzählen.

Auf Platz 2. würde ich Carnuntum landen, das sprichwörtlich vor meiner Haustüre ist, aber ich beschränke mich auf das TMW 🙂

(ich poste nicht nach der Reihe, was wo im Museum ist)

Die Ausstellungsfläche beträgt zirka 22.000 m2 🙂

Homepage TMW

Wikipedia

Die Fotos stammen aus verschiedenen besuchen, da ich die Jahreskarte besitze. Mehrmals im Jahr gibt es auch Sonderausstellungen und Events.

Als Kind war ich vor vielen Jahren mal mit meinen Eltern dort, ich konnte mich eigentlich nur noch an die Züge erinnern. Ich war schon immer mehr ein „verpatzer Typ“ Frauensachen haben mich nie interessiert – selbst heute nicht.

Man kann im Museum viele interessante Sachen ausprobieren, zB wie Speicherkarftwerke, Laufkraftwerke funktionieren – es gibt kleine Modelle, die man per Knopfdruck starten kann.

 

Bohrinsel aus Lego

RFID Implantat

Dangerous Things (Europa: Digiwell)

Zugegeben es war etwas schwierig zu finden, ich habe mir dann eine Mitarbeiterin gekrallt. Hab ihr das Bild von der Homepage gezeigt, und sie war auch zuerst verwundert, und wußte auch nicht wo es war. Sie hat dann den Herren Stadelmann angerufen, und er hat es mir gezeigt wo es ist und wir haben uns noch gut unterhalten.

Eine wirklich schöne Szene war: Mir fiel dann auch ein, ich muß ja auf instagram auch noch posten. Ich tippte gerade an der Nachricht, da kam eine Führer mit einer Gruppe von Kindern – ich schätze so 8-10 Jahre alt – sorry ich kann Kinder absolut nicht schätzen. Er erklärte ihnen einiges über die Technik und sagte dann auch das man damit seine Haustür aufmachen kann, und nie mehr einen Schlüssel verlieren kann. Man merkte das die Kinder begeistert waren – er fragte sie dann, wer sich so einen Chip implantieren lassen würde – fast alle sagte JA (ich war richtig glücklich als ich das hörte)

Virtuelle Seilbahn

Weiter gehts durchs Museum – besser gesagt die Reise – schon gewußt das die Österreichische Firma Doppelmayr in Boliven eine Seilbahn gebaut hat? Sie verkehrt zwischen La Paz und El Alto. Man kann im Museum mit der Bahn „virtuell“ fahren – man sitzt in einer Gondel und kann auf einem Bildschirm schauen – man glaubt wirklich das man mit der Bahn fährt. Ich wollte gern ein Video machen, aber es waren immer wieder kleine Kinder in der Nähe die laut waren (wäre dann leider nicht sehr realistisch gewesen) Es hat schon sein eigenes Flair – wenn man lange auf den Bildschirm schaut – ab und zu hat man das verlangen, dann auch aus den anderen Fenstern zu schauen – da ist aber dann nichts – dann sieht man erst wieder, das man ja im Museum ist *lach*

in der Station

Schweben über der Stadt

Flughafen Wien

Ein Traumdiorama vom VIE. Maßstab 1:500 – Top wäre gewesen wenn die Fluggastbrücken noch mehr detaillierter gewesen wären – aber das fällt kaum auf – vielleicht einen Spotter wie mir. Die meisten Flugzeugtypen passen auch zum VIE – bei dem asiatischen Flieger der beim Pier Ost steht, bin ich mir nich sicher (hab mir die Airlines jetzt auch nicht gemerkt)

Die wunderschöne 747 der Cargolux – leider noch nicht die 747-8 – aber trotzdem ist sie ein gern gesehener Gast am Flughafen.

Eine Boeing 747-400 der British Airways am VIE – das kann nur passieren, wenn es einen „Medical“ gibt und das Flugzeug landen mußte, um den erkrankten Passagier ärztlich zu versorgen.

Lokomotiven und Waggons

Diesen Bereich läßt das Herz eines jeden Trainspotters höher schlagen – selsbt ich finde diese alten Loks wunderschön und total interessant. Es gibt im Museum auch eine Dampflokvorführung – irgendwann werde ich wieder hinfahren und dann von früh bsi am Abend mir auch viele Vorführungen anschauen. Vor etlichen Jahren (locker 8 Jahre her) hab ich mir mal die Hochspannungsvorführung angeschaut – war super interessant.

Es gibt Rampen / Treppen wo man die Möglichkeit hat in die alten Waggons hineinzuschauen, sie sahen nicht mehr sher komfortable aus. Früher war es sicher das Beste was es gab.

Bei der Lok habe ich auch lang gewartet, bis ich reinkonnte – es ist leider auch nur Unsitte – man stellt sich an und Mütter mit Kinder drängen sich einfach vor. Als die endlich draußen waren, hab ich mich mal in die Tür gestellt und Fotos gemacht – danach schnell noch ein paar Detailaufnahmen. Ich hab mir dann genauer die Schaltungen angeschaut – ein paar können auch Funktionen auslösen. Wollte sich wieder ein Kind vordrängen – hab dann gesagt: „du mußt bitte warten – ich habe auch 10 Minuten gewartet, bis ich drankam“ Ich glaub die Mutter hätte mich am liebsten getötet *g* Manchmal denkt man sich da wirklich: Ich habe ein Kind – ihr anderen müßt Rücksicht nehmen – und sofort für uns Platz machen.

Klaviere

Leider kenne ich mich da überhaupt nicht aus, aber sie waren einfach wunderschön zum anschauen 🙂 und befinden sich in einem speziellen klimatisierten Bereich des Museums

andere Impressionen

Ich werde beim nächsten Mal die DSLR mitnehmen, ich hatte diesmal nur mein Handy dabei.

Ein altes Trafohäusschen – dunkel kann ich mich auch noch erinnern die sogar LIVE gesehen zu haben.

Hier ein paar Bilder von einem EVENT: „Mensch – Maschine“

Endlich konnte ich mal einen 3D Drucker sehen und man konnte sich auch gratis kleine Sachen selber machen.

Auf dem Computer konnte man ein paar Symbole und Buchstaben anordnen. Ich hab mich, wie könnte es anders sein für den Schriftzuck RFID entschieden.

Es war interessant zuzuschauen wie der Schriftzug gedruckt wurde. Anzumerken ist, es ist gratis, ein jeder hatte die Chance sich etwas machen zu lassen. Ich machte gerade ein Video – durfte es dann neu machen, weil mich eine Mutter anmotzte, ich soll ich ihr Kind zuschauen lassen und gefälligst aus dem weg gehen. Ich beendete das Video und meinte zu ihr höflich, das es mein 3D Druck ist und sie kann sie kann gern ihr Kind ebenfalls was basteln lassen, ich bräuchte Videos für meinen youtube Kanal. Sie hat dann nur geschimpft und hat ihr Kind weggezogen und ist weggegangen. Der Betreiber des 3D Druckers hat nur den Kopf geschüttelt. Es zeigte sich wieder das manche Leute glauben, „Ich habe Kinder – ich habe alle Rechte – ihr müßt euch schleichen“ Zum Glück sind solche Leute eine Minderheit – aber sie werfen ein absolut schlechtes Bild auf andere Eltern.

Wusset ihr das man auch Schokoladefiguren mit einem 3D Drucker machen kann? Man durfte dann auch Schokokringel kosten. Schmeckten ganz normal 🙂

Dieses Fischskelett wurde ebenfalls im 3D Drcuk verfahren hergestellt – es wurde aus einem Stück gemacht und ist beweglich. Einfach nur WHOW.

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