meine Lieblingsstadt des Nordens

Die Seite „Mit Kind im Rucksack“ hat zu einem Round Up aufgerufen, da bin ich doch glatt wieder mal dabei. ES geht um die Städte des Nordens und ich hab mich für Stockhoolm entschieden – ich war einmal da und hab mich verliebt und bin schweren Herzens wieder nach Österreich zurückgereist – dieses GEfühl hatte ich das letzte mal als ich ein Kind war und wir jahrelang immer in das gleiche Hotel auf Urlaub gefahren sind – ich hab meistens geweint als wir heimfahren mußten. Es ist schon verrückt, wenn man was sieht und sich auf Anhieb verliebt.

Ich werde auch keine Daten über Stockholm hier schreiben, das wäre ja einfach abtippen mit eigenen Worten aus der Wiki oder einem Reiseführer. Bin da her so, wäre Zahlen etc. lesen will – wiki weiß alles 😉

die 5 Fragen:

1. Welche ist meine Lieblingsstadt im Norden?
2. Warum ist es meine Lieblingsstadt?
3. Deine ” Geheimtipps” für die Stadt.
4. Warum sollten andere sie besuchen?
5. Beschreibe die Stadt mit 3 Adjektiven

 

1. Welche ist meine Lieblingsstadt im Norden?

Ich kenne noch nicht viele Städte im Norden, aber eine die mir sehr am Herzen liegt ist Stockholm.  Vor vielen Jahren war schon meine Mama mal mit einem Kreuzfahrtschiff für einen Tag da, und sie fand die Stadt schon damals wunderschön.

2. Warum ist es meine Lieblingsstadt?

Die Stadt ist sauber und irgendwie habe ich das Gefühl, das alles viel zivilisierter abläuft – es wird mehr Rücksicht aufeinander genommen.

Ich beginne alleine schon mal damit: „Öffentlicher Nahverkehr“ und werde es beinhart mit Wien vergleichen, um die krassen Gegensätze mal herzuzeigen. Es beginnt alleine schon beim Einsteigen – in Schweden geht es genauso zivilisiert zu wie in England, man läßt die Leute zuerst aussteigen, steht links und rechts neben der Tür und steigt dann ein. In Wien muß man öfters kämpfen das man aussteigen kann, weil die Anderen schon Einsteigen wollen. WTF? Da ich mein hotel beim Flughafen draussen hatte, bin ich ja viel mit den Öffis gefahren, und das auch längere Strecken, selbst in den Zügen geht es normal zu, das heißt, keiner telefoniert laut herum, keiner hört Musik ohne Kopfhörer, man sieht keine Leute die ihre Füße auf die Sitzbänke legen oder etwas Essen. Mich stört es absolut nicht wenn wer etwas ißt – aber das hat mich verwundert.  (In Wien ist das das komplette Gegenteil – selbst wenn es regnet oder schneit – Füße werden auf die Sitze gelegt, laut Musik gehört – oft sogar übern Lautsprecher telefoniert,…)

Hilfsbereitschaft

Ich hab ja innerhalb der EU fairuse bei Roaminggebühren und kann daher auch in anderen LÄndern im Internet surfen und habe oft google maps benutzt.  Ich wurde sogar von Einheimischen Angesprochen, ob sie mir helfen können. Ich habe selbst auch schon mal nach dem Weg gefragt, mir wurde sofort geholfen. Fragt mal in Wien mal um Hilfe, weil man sich doch wo nicht so genau auskennt – wurde schon desöftern ignoriert (udn das waren keine Touristen)

Sauberkeit

Ich bin viel rumgelaufen, auch abseits der typischen Touristenrouten, die Straßen sind sehr sauber, es liegt kein Müll rum, ich sah keine Kaugummis am Boden kleben – auch die Öffis sind sehr sauber. Wo ich am Anfang verwundert war, waren gemischte öffentlichen Toiletten – aber die waren in einem topzustand.

Modern

Hier kommt der richtige Nerd bei mir durch, in Schweden ist alles viel fortschrittlicher und sie sind meiner Meinung nach auch offener gegenüber Technologie. Was ich liebe, ich kenne es ja schon aus London, ist das man seine Fahrkarte auf einer RFID Karte hat – in Stockholm heißt es ACCESS CARD – ich rate jeden der die Stadt besucht – Hände weg von der Touristenkarte einfach die Access Karte nehmen. Sie ist viel günstiger und alles kann man auch nicht besuchen, was man mit der Touristenkarte billiger bekommen kann um wirklich einen Mehrwert daraus zu ziehen. Ich hab dafür einen Blick, man sieht in Stockholm viele Bürogebäude und auch Geschäfte, die alle mit RFID gesichert sind. WAs mir sehr gefallen hat, aber uach etas ungewohnt war, ist das man dort fast alles mit Karte bezahlt und viele Geschäfte, Restaurants überhaupt kein Bargeld mehr annehmen. Sowas kann man gut finden, aber auch nicht – ich finde es klasse. Ich mag die Digitalisierung.

 

3. Deine ” Geheimtipps” für die Stadt.

Als richtiger Geheimtipp zählt es eigentlich nicht, da es die typischen touristeischen Ziele sind wie: Skansen Vasa, Grönalund. Die Bilder von der Vasa, Grönalund etc erspare ich euch, die kennt eh ein jeder 🙂

Wunderschön fand ich Skansen, ein Freilichtmuseum, wo man das Leben anno dazumal kennenlernen kann. Man kann fast alle Gebäude betreten. z.B ür Kinder wird ein Unterricht wie früher nachgespielt. Man sieht die kleinen Wohnräume und lernt das da 8 – 10 Leute früher drinnen gelebt haben.

 

Als wirklicher Geheimtipp – eher als außergewöhnliche Unterkunft, kann ich das Jumbo Hostel am Flughafen empfehlen.

Es ist eine ausgemusterte 747 die zu einem „Hotel“ umgenaut wurde – sogar in den Triebwerken udn im Fahrwerksschacht befinden sich Zimmer.  Ich hatte ein kleines Einzelzimmer mit Bad und WC.

4. Warum sollten andere sie besuchen?

Es gibt sehr viel in Stockhom zu sehen, auch wenn man abseits der touristischen Pfade unterwegs ist, vor allem sollte man mit den Zügen fahren, die U-Bahn Stationen sind wunderschön, und man kann dort vieles entdecken.

Sich einfach treiben lassen – als ich dort war, fand auch ein Asiafestival statt – das war einfach nur klasse.

5. Beschreibe die Stadt mit 3 Adjektiven

freundlich, modern, sauber

Weitere (MEINE) Highlights…

Willkommen in der Zukunft 😉 – oder Stockholm für Nerds 😉

Ich habe schon oben berichtet, das in Stockholm – in Schweden die Digitaliserung immer mehr und mehr voranschreitet. Mittlerweile gibt es schon in zwei anderen Städten so ein Startup – Co-Workingspace Gebäude – aber in Stockholm stand das erste – es heißt Epicenter bekannt wurde es eben durch Medien, das man sich dort chippen lassen kann. Leider wird immer von Mitarbeitern in den Medien gesprochen, aber es sind Mieter, die sich Büros gemietet haben. Es stimmt – man kann in dem Gebäude sehr viel mit implantierten RFID Chips bedienen (Eingangstür, Büros,…) Ich hab es mir anschauen dürfen.

Wobei ich jetzt beim nächsten Punkt bin, eben der „Epicenter“ hat eine Kooperation mit der Schwedischen Staatsbahn gemacht und man kann jetzt seinen Fahrschein auf dem Implantat speichern. Ich hab es probiert, ich wollte wissen wie es ist, wenn man einfach keinen Fahrschein mehr dabei hat (ok hatte ihn zur Sicherheit ausgedruckt, da ich nicht 100 % wußte ob es wirklich klappt) aber es ist schon eine geniale Erfahrung, das wäre auch was, was ich mir für Österreich und Deutschland wünschen würde. Mehr Sicherheit – zugegeben in Wien in der U-Bahn würde ich mir kaum mehr meine Geldbörse aus der Tasche nehmen trauen.

Das war mein kleiner Bericht über meine absolute Lieblingsstadt.

 

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