Kap Horn

gegen 7:30 herum in der Früh haben wir das Kap Horn umrundet (insgesamt drei mal das ein jeder es sehen konnte)

Und wir sind so nah wie sonst noch nie ans Kap rangekommen – sehr ruhige See

das eigentliche Kap Horn ist der kleine Felsen im Wasser

Der Leuchtturm mit dem Albatros Denkmal

 

13:30: Kap Horn Taufe

Ein jeder der das Kap Horn umrundet und es überlebt hat, darf getauft werden. Schon damals hieß es, man darf nach erfolgreicher Umrundung, einen Fuß auf den Tisch legen, während man ißt, hat man auch das Kap der Guten Hoffnung umrundet, darf man beide Füße auf den Tisch legen. Ist eben ein Seefahrerprivileg.

 

Wie läuft so eine Taufe ab – man kommt etwas Eiswasser – was direkt beim Kap Horn aus der See geholt wurde über den Kopf geleert. Wenn man Spaß haben will, kann man sich auch etwas mehr Wasser drüber schütten lassen. Es macht richtig Spaß und es gibt für alle was zu lachen. Es war lustig, wie manche Leute schon bei ein paar Tropfen Wasser zum Quietschen angefangen haben. Die meisten wickelten sich Handtücher um die Schulter und den Hals. Mein Freund und ich setzten sich so hin. Jetzt dürfen wir uns offizell: „Fuegean“ nennen.

Abendessen: argentinisches Restaurant:

man holt sich eine kleine Vorspeise am Buffet – danach wird das Essen immer frisch an einem Spieß zum Tisch serviert. Der Kellner schneidet dann ein STück Fleisch runter, oder er gibt einem z.B die Hühnerbrust vom Spieß.

z.B: Sparerips, Filet Mignon, Steak mit Knoblauch, Shrimps mit Kokos-Tomatensauce, Seelachs in Bananenblättern, Hühnerhaxn, Hühnerbrust im Speckmantel, Lammkoteletts,…

aus der Wikipedia:

Kap Hoorn (span. Cabo de Hornos, engl. Cape Horn, dän. Kap Horn, frz. cap Horn, niederl. Kaap Hoorn) ist eine Landspitze auf der chilenischen Felseninsel Isla Hornos. Kap Hoorn ist, abgesehen von den abgelegenen, noch südlicher gelegenen Diego-Ramírez-Inseln und ohne Berücksichtigung der manchmal ebenfalls zu Südamerika gerechneten Südsandwichinseln, der südlichste Punkt Südamerikas.

Kap Hoorn wurde von einer Expedition der Hoorner Austraalse Compagnie vom niederländischen Seefahrer Willem Cornelisz Schouten am 29. Januar 1616 erstbeschrieben und zu Ehren des Rates der Stadt Capo Hoorn benannt. Die Behauptung, der Engländer Francis Drake habe bereits im Oktober 1578 Kap Hoorn als Kap Elisabeth früher gesichtet, wurde erst nach 1618 aufgestellt, obwohl sich die Aufzeichnungen des damals schon seit über zwanzig Jahren toten Drake und die Aussagen seiner Mannschaft nicht mit den tatsächlichen Gegebenheiten am Kap deckten.[1][2]

Bis zur Eröffnung des Panamakanals im August 1914 war die Route um das Kap Hoorn eine wichtige Schifffahrtsroute. Sie war neben der etwas weiter nördlich verlaufenden Magellanstraße der einzige schiffbare Weg, von Europa aus an die Westküste Amerikas – z. B. nach Chile oder nach Kalifornien – zu gelangen.

Im Deutschen wird auch die Schreibweise Kap Horn verwendet, was der englischen und spanischen Schreibung entspricht und sich volksetymologisch begründen lässt: Horn als Bezeichnung für eine Landspitze oder einen Berg (etwa das Horn von Afrika bzw. Matterhorn) und horno, spanisch für ‚(Back-)Ofen‘, als vermeintliche Quellen der legendären Feuer auf Feuerland; deshalb steht Hornos auch im Plural: Cabo de Hornos ‚Kap der Öfen‘.

Kap Hoorn liegt auf 55° 59′ südlicher Breite und 67° 17′ westlicher Länge. Die Landspitze liegt auf der zu Chile gehörenden Felseninsel Isla Hornos (deutsch Hoorninsel, nicht zu verwechseln mit den ebenfalls von Schoutens entdeckten Hoorninseln in Mikronesien) und ist der südlichste Punkt im Feuerlandarchipel. Der südlichste Punkt des amerikanischen Festlands ist Kap Froward auf der Brunswick-Halbinsel, etwa 260 km nördlicher. Die südlichsten geografisch zu Südamerika gehörenden Inseln sind die etwa 100 km weiter südwestlich gelegenen, ebenfalls zu Chile gehörenden Diego-Ramírez-Inseln.

1945 wurden Kap Hoorn und die umliegenden Inseln zum Nationalpark Kap Hoorn erklärt.

Schifffahrt:

Die Umrundung des Kaps gehörte zu den gefürchtetsten Schiffspassagen, wovon auch die Gründung der Gemeinschaft der Kap Hoorniers zeugt. Kommandierende Kapitäne, die das Kap Hoorn auf einem Frachtensegler ohne Hilfsmotor bezwangen, wurden Ehrenmitglieder dieser internationalen Gemeinschaft.

Bis zur Fertigstellung des Panamakanals im Jahr 1914 war die Umschiffung des Kaps die etwas günstigere Möglichkeit, vom Atlantik aus zur südamerikanischen Westküste zu gelangen. Die dafür auch in Frage kommende Magellanstraße und der Beagle-Kanal, die bereits Jahrhunderte zuvor von Schiffen der Niederländischen Ostindien-Kompanie sowie britischen Forschungsschiffen durchsegelt wurden, boten ihrerseits für Segelschiffe ebenfalls schwierige Wetter- und Strömungsverhältnisse.

Am Kap Hoorn war vor allem die Passage vom Atlantik zum Pazifik gegen die Westwinddrift gefährlich und schwierig. Es forderte von den in diese Richtung segelnden Schiffen ein ständiges Kreuzen bei hoher See und Regen, Kälte, schlechter Sicht und Eisbergen. Das Falsche Kap Hoorn sorgte durch die Verwechslungsgefahr für zusätzliche Schwierigkeiten der Navigation.

Schätzungen zufolge wurde die See vor Kap Hoorn mehr als 800 Schiffen und mehr als 10.000 Menschen zum Verhängnis und zum größten Schiffsfriedhof der Welt. Zum Gedenken an diese Seeleute wurde am 5. Dezember 1992 ein Denkmal, Werk des Künstlers José Balcells, auf dem Kap eingeweiht, das einen stilisierten Albatros darstellt. Ein Gedicht der chilenischen Dichterin Sara Vial für die Ertrunkenen findet man auf einer Tafel in der Nähe:

Ich bin der Albatros, der am Ende der Welt auf dich wartet.
Ich bin die vergessene Seele der toten Seeleute,
die zum Kap Hoorn segelten, von allen Meeren der Erde.
Aber sie sind nicht gestorben im Toben der Wellen,
denn jetzt fliegen sie auf meinen Schwingen für alle Zeit in die Ewigkeit,
wo am tiefsten Abgrund der antarktische Sturm heult.

Das Denkmal war ausgelegt, Stürmen mit bis zu 200 km/h zu trotzen. Dennoch konnte am 10. November 2014 die westliche Hälfte dem Wind nicht Stand halten. 2015 wurde es restauriert und am 27. Oktober konnte es erstmals wieder besichtigt werden.

Seit der Zeit des Goldrauschs in Kalifornien wurden die Zeiten verglichen, die ein Schiff brauchte, um vom 50. südlichen Breitengrad um das Kap herum wieder auf 50° S zu gelangen. Den Rekord setzte mit 5 Tagen und 14 Stunden der Windjammer Priwall, einer der für ihre Geschwindigkeit berühmten Flying P-Liner. Am längsten brauchte hingegen das Vollschiff Susanna, dessen Kapumsegelung 1905 im südlichen Winter 99 Tage dauerte.[5] Andere Kapitäne gaben auf und liefen Südamerika lieber über Afrika und Australien an.

Der letzte Handelssegler ohne Hilfsmotor, der das Kap umrundete, war 1949 die deutsche Viermastbark Pamir. Mit der – allerdings mit einem Hilfsmotor ausgestatteten – Bark Alexander von Humboldt (Bremerhaven) umrundete am 13. Januar 2006 erstmals seit 1949 wieder ein Rahsegler unter deutscher Flagge das Kap. Es folgte die Gorch Fock, das Segelschulschiff der Deutschen Marine, die im Januar 2011 erstmals in ihrer mehr als 50-jährigen Dienstzeit das Kap umrundete.

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