Faszination Skandinavien

Endlich eine Blogparade ganz nach meinem Geschmack: THE ROAD MOST TRAVELLED hat zu eine eingeladen, und da mach ich doch glatt mit.

2018 war ich das erste mal in Schweden und habe mich verliebt – von Schweden wieder abzureisen fühlte sich an, wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. WARUM frag euch sicher…

2019 ging es ein zweites mal hin, diesmal mit meiner Freundin und hoffentlich klappt es 2020 da möchte ich nach Kiruna mit ihr.

Schweden ist offener zu neuen Technologien als Österreich oder Deutschland – daher auch viel fortschrittlicher. Die Menschen dort sind viel hilfsbereiter und freundlicher.  Zudem aber später. Ebenfalls schreib ich dann auch noch, wie man in Schweden bestens mit den Öffentlichen Vekehrsmitteln reist – lasst euch nicht Abschrecken wenn viele sagen: Für Schweden braucht man zwingend ein Auto – alles Unsinn.

Für alle die nach Stockholm reisen – Finger weg von diesen Karten, die man in jeder Stadt aufgeschwatzt bekommt: „Stockholm Card“ etc,… gibts überall – in meine Augen nur Abzocke – oder mn hetzt wiklich von Museum zu Museum etc, um die Karte auszunutzen. Die Hop on – Hop off Busse lass ich notfalls gelten, wenn man nur 1 Tag Zeit hat um sich die Stadt anzuschauen.

Und hier ein Tipp um günstig von  Arlanda in die City  zu fahren. Man muß einmal umsteigen, aber man kann dafür einfach sein SL Ticket verwenden und braucht keine Zusätzliche „Airport Fee“ zu zahlen. Die Busse und Züge sind aufeinander abgestimmt.

Mein Tipp: ab 4 Tagen zahlt sich die Wochenkarte der SL schon aus. Die Tunnelbana in Stockholm ist schon alleine eine Kunstgalerie. 90 der 110 Stationen haben Kunstinstallationen – wir haben nicht mal die Hälfte geschafft.

Ebenfalls sehenswert die schmallste Gasse in Stockholm 🙂  Kann man leicht übersehen und daran vorbeilaufen – befindet sich in Gamla Stan. Als Tipp in der Nähe ist gleich das „AIFUR“ ein typisches Wikinger Rsetaurant  – wo aber eine Reservierung zwingend erforderlich ist.  Es ist genial – tollles Essen und ein tolles Flair – typisch Wikinger halt – man ißt mit den Fingern, alles sehr einfach gehalten, Tonkrüge und man sitzt in wahllos zusammengewürfelten Gruppe an einem Tisch.

Ein paar andere Bilder aus Stockholm von mir

Ein paar Regeln, die für mich schon immer normal waren, aber auf das man in Schweden achten sollte.

Schweden ist zum großteil CASH FREE, das heißt man zahlt selbst am öffentlichen WC mit Karten, manche haben sogar nur einen NFC Reader und man muß die Karte nur dranhalten.  Viele Lokale und Geschöfte haben sogar Schilder: „Cash Free“ das heißt mit Bargeld kann man dort nicht bezahlen – wechselt euch am besten gar nichts um.

In Wien schon oft erlebt, man will aus den Öffis aussteigen, muß sich aber durch die, die einsteigen wollen durchkämpfen. In Schweden wartet man links und rechts neben der Tür, läßt die Leute zuerst aussteigen und steigt dann ein. In den öffentlichen Verkehrsmitteln, ist es mir schon aufgefallen, keiner blockiert einen Sitz mit einer Tasche, Jacke oder legt seine Füße hinauf. Es würde auch niemanden einfallen, wenn es noch komplett freie Plätze gibt, das sich wer zu dir dazusetzt. Ich habe auch gemerkt das keiner in den Öffis was trinkt oder ißt. Keine Handygespräche oder irgendwer hört laut Musik.

In vielen Restaurants, wartet man beim Eingang, bis man zu einem Platz gebracht wird.  In einigen ist es üblich, das Buffet gleich zu bezahlen.  Es gibt in Lokalen auch oft, ich wußte es auch nicht, das man sich aus den Kannen den Kaffee nehmen kann – er ist meistens gratis – man sollte in dem Fall sich maximal eine zweite Tasse nur nehmen.

Die Gehwege sind sauber es liegt kein Dreck herum und keine Kaugummis – haut nichts weg, auch wenn ihr es in Deutschland oder Österreich tut – mir ekelt es oft, wenn ichdie ganzen Kaugummis etc auf den Gehwegen kleben seh.

Leider gibt es die App SWISH nur für schwedische Staatsbürger – ihr werdet in vielen Geschäften auch einen Swish Code sehen, damit kann man blitzschnelle Überweisungen zwischen zwei Konten machen – wahrscheinlcih werdet ihr öfetes mal das Wort „swishen“ hören.

In den Supermärkten – keienr telefoniert mit dem Handy, spielt mit dem Handy rum – ich war verblüfft und ich fand es einfach klasse. Hier in Österreich ist es gang und gebe das viele mit dem Hadny telefonieren, Videos gucken, Musik mit Kopfhörer hören und dann eben kaum reagieren, wenn man sie bei der Theke bedient oder eben so leise reden, das man sie nciht versteht – mir fälltauf, wenn sie Musik hören, sprechen fast alle in einem Flüsterton.

Schweden und Technologie

Schweden ist bekannt für den lockeren und offenen Umgang mit Technologie. Man sieht es schon wenn man einfach durch Stockholm schlendert, viele Gebäude haben nur mehr RFID Schlösser, man braucht einfach eine Karte, Ring, Schlüsselanhänger oder Implantat um die Tür aufzumachen. DAs Gleiche System verwendet auch die Öffis in Stockholm. SL hat spezielle Karten die man aufladen kann, einmal die Karte gekauft, kann man sie bei jedem Besuch wieder verwenden. Spart Papiermüll.  Die staatliche Eisenbahn hat in Kooperation mit dem „Epicenter“ die Möglichkeit rausgebracht sein Tickets auf dem Implantat zu speichern, dazu braucht man aber eine Kundennummer bei der Bahn.  Ich bin 2018 mit der Bahn gefahren und habe niemanden mit einem Papierticket gesehen – alle hatten das Ticket auf dem Smartphone, ich hatte eben auf dem Implantat. Das Video ist von 2019. 2019 mußte ich fragen, ob sie mal meinen Chip scannen – meine Freundin wollte es sehen.

WARUM FRAGEN:  Jetzt ist die Bahn schon so modern, das die Zugbegleiter anhand der Reservierungen sehen (erforderlich) ob wer ein Ticket hat oder nicht. Man wird am Platz mit dem Vornamen begrüßt.

Die schwedische Bahn ist so gut ausgebaut und günstig, um den Preis kann man nicht mit dem Auto fahren. Meistens bekommt man 2 Klasse Tickets um 19 Euro und 1. Klasse Tickets um 29 Euro. Ich bin nurinemal eine kurze Strecke in der 2. Klasse gefahren und die ist bequemer und schöner als die 1. Klasse im ICE oder Railjet

Ich pärasentiere euch die 2. Klasse der SJ

Und das ist die 1. Klasse, bei Abfahrten vor 9:00 gibt es ein gratis Frühstück und sonst durchgehend gratis Kaffee, Tee, Wasser, Obst und kleine Schokoriegel

 

Freundlichkeit / Hilfsbereitschaft der Schweden

2018 kam ein Bekannter von mir für 2 Tage nach Stockholm, er sammelt ja Filme und CDs und wir standen auf dem Gehweg checkten google maps.  Eine Schwedin fragte uns, ob wir Hilfe brauchen – sie hat es uns dann erklärt wo das Geschäft ist  – wäre so und so nicht mehr weit weg gewesen. Es war mehr so auf die Art: „Entschuldigung darf ich sie stören,…“

Auch in Geschäften stürzt sich nicht gleich der Verkäufer wie ein Geier auf einen, er / sie bleibt hinter dem Pult und man kann sich in Ruhe umschauen. Ich finde das viel höflicher.

 

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